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Gefährdungsbeurteilung Aufzug

Gefährdungsbeurteilung Aufzug


Betreiberpflichten erfüllen durch die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung (GBU) für Aufzüge

Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) schreibt jedem Betreiber vor, für Aufzüge eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Diese Pflicht besteht für jede Art von Aufzug, um die sichere Verwendung zu gewährleisten.

Der §3 der Betriebssicherheitsverordnung fordert vom sogenannten Arbeitgeber (Betreiber), dass dieser bereits vor der ersten Verwendung des Aufzugs die auftretenden Gefährdungen beurteilt und daraus geeignete Schutzmaßnahmen ableitet. Die Gefährdungsbeurteilung muss unter Berücksichtigung des aktuellen Stand der Technik  regelmäßig überprüft werden.

Sie besitzen nicht die erforderliche Fachkunde oder benötigen Hilfe bei der Erstellung, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir unterstützen und beraten Sie und das zu einem fairen Preis.

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SafetyConsult − Ihr Partner bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung für Aufzüge

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FAQ - häufig gestellte Fragen zur Gefährdungsbeurteilung Aufzug

Brauche ich eine Gefährdungsbeurteilung für meinen Aufzug?

Ja, der Aufzug ist eine überwachungsbedürftige Anlage und als Arbeitgeber oder als Betreiber benötigen Sie für diese eine Gefährdungsbeurteilung.

Wo steht, dass ich eine Gefährdungsbeurteilung brauche?

Im § 3 der Betriebssicherheitsverordung (BetrSichV) und neu seit dem 16. Juli 2021 im Gesetz über überwachungsbedürftige Anlagen (ÜAnIG) im § 4

Wer kann eine Gefährdungsbeurteilung erstellen?

Fachkundige Personen. Unsere Experten sind in arbeitsschutzrechtlichen Themen und technischer Beurteilung bestens ausgebildet.

Wie oft muss eine GBU (Gefährdungsbeurteilung Aufzüge) durchgeführt werden?

Erfahrungsgemäß werden Normen, Regeln und Gesetze ca. alle drei bis fünf Jahre angepasst. Als Betreiber sollten Sie spätestens alle fünf Jahre eine Gefährdungsbeurteilung für Aufzüge (GBU) durchführen.

7 Schritte der Gefährdungsbeurteilung Aufzüge

Die Gefährdungsbeurteilung wird in 7 Schritte unterteilt, die wir in die modularen Bereiche Erstellung, Nachbereitung und Aktualisierung gliedern. In allen Bereichen berücksichtigen wir die aktuellen gesetzlichen Vorgaben, die aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), dem „überwachungsbedürftigen Anlagen Gesetz“ (üAG) und der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) resultieren. Derzeit gültige Normen für Aufzüge sowie anerkannte Regelwerke, weitere Erkenntnisquellen und Handlungsempfehlungen finden ebenso Anwendung.

Erstellung (Modul 1)
1. Vorbereitung und Übersicht

Sichtung vorhandener Unterlagen einschließlich vorliegender Gefährdungsbeurteilungen. Eingrenzen der Nutzungsbedingungen, besonders schutzbedürftige Personenkreise und Aufgabenverteilung beauftragter Personen. Klärung von Besonderheiten der Aufzugsanlage und deren Umgebung (z.B. Transport von Gefahrstoffen) sowie möglichen Unfallgeschehnissen aus der Vergangenheit.

2. Gefährdungen ermitteln

Ermittlung der Gefährdungen für die einzelnen Bereiche, wie Triebwerksraum, Fahrkorb, Fahrkorbdach und Umgebung. Bei der Ermittlung der signifikanten Gefährdungen der DIN EN 81-80 werden ca. 120 mögliche Gefährdungen berücksichtigt.

3. Gefährdungen bewerten

Die Risikoeinstufung erfolgt auf Grundlage DIN EN 81-80 und wird übersichtlich tabellarisch und farblich zusammengefasst.

4. Maßnahmen festlegen

In dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung erhalten Sie aussagekräftige Schutzmaßnahmen speziell für Ihre Aufzugsanlage. Dabei werden der aktuelle Stand der Technik, die gesetzlichen Anforderungen aus dem Arbeitsschutz und weitere Erkenntnisquellen der Aufzugsbranche berücksichtigt.

Nachbereitung (Modul 2)
5. Maßnahmen umsetzen

Anhand der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung erarbeiten wir gemeinsam eine Prioritätenmatrix in der wir die Risikoeinstufungen der Schutzmaßnahmen, einzelne Personengruppen und die Wirtschaftlichkeit berücksichtigen.

Aktualisierung (Modul 3)
6. Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen

Nach Umsetzung der Punkte aus dem Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung wird anhand einer Wirksamkeitsüberprüfung festgestellt, ob die getroffenen Maßnahmen das gewünschte Schutzniveau erreichen. Sind diese Maßnahmen nicht ausreichend, müssen weitere Anpassungen vorgenommen werden.

7. Fortschreiben

Die Gefährdungsbeurteilung muss in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden! Dabei werden der jeweils gültige Stand der Technik sowie aktuelle gesetzliche Vorgaben erfasst und Abweichungen gegenübergestellt.

Wichtiger Hinweis: Eine sicherheitstechnische Bewertung ist keine Gefährdungsbeurteilung

Mit der sicherheitstechnischen Bewertung erhalten Sie einen Überblick über mögliche Abweichungen zum aktuellen Stand der Technik. Dadurch können Sie zwar die sichere Verwendung nach dem Stand der Technik gemäß Betriebssicherheitsverordnung nachweisen, eine Gefährdungsbeurteilung ist die sicherheitstechnische Bewertung allerdings nicht. Die Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt neben den Abweichungen zum Stand der Technik auch die Umgebungsbetrachtung, die Nutzungsbedingungen, besonders schutzbedürftige Personengruppen, die Art des Aufzuges, den Gebäudetyp und Frequentierung sowie Festlegung von Prüffristen.

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